Dresdner Leseagentur

WILDES LESEN“

Literatur in ihrer natürlichen Umgebung erleben

 

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“Projekt Atlantis” von Andreas Wilhelm

2009, Limes Verlag, München

 Nach wie vor reizt Ingenieur Patrick Nevreux die Suche nach der Quelle unserer Kultur. Während einer privaten Forschungsreise auf Yucatán findet der Selfmade-Archäologe in den Ruinen einer alten Missionsstation tatsächlich ein Buch mit Blättern aus dünn gewalztem Gold, übersät mit Zeichnungen und Glyphen der Maya! Ihre Bedeutung kann nur ein Experte entschlüsseln, und so wendet sich Patrick einmal mehr an den Historiker Peter Lavell, mit dem er bereits mehrfach zusammengearbeitet hat.

Lavell ist schnell klar, was er da in Händen hält: den Geschichtsmythos der Maya mitsamt der Information über die wirkliche geografische Lage von Atlantis, der sagenumwobenen Insel, von der die Maya ihre Herkunft ableiten!

Nevreux und Lavell organisieren eine Expedition – mit einem der größten Forschungsschiffe der Welt wollen sie nordöstlich der Karibik in mehr als 3500 Metern Tiefe nach dem versunkenen Kontinent suchen, doch kaum begonnen, droht ihr Unternehmen aufgrund von Sabotageakten zu platzen. Während der skrupellose kubanische Schatzsucher González ihnen auf hoher See das Leben schwer macht, werden sie von der militärischen Forschungsbasis AUTEC aus minutiös beobachtet, bis sich sogar der amerikanische Geheimdienst NSA einschaltet und sie mit allen Mitteln von ihrem Vorhaben abhalten will.

Inmitten eines tobenden Sturms kommt es zum Showdown. Gab es die legendäre Hochkultur tatsächlich? Lassen sich noch heute ihre Überreste finden? Und was verraten sie uns über den Ursprung all unseres Wissens?

Dies ist der Folgeroman zu "Projekt: Babylon" und "Projekt: Sakkara". Obwohl alle drei Romane von Anfang an als Kombination konzipiert waren, lassen sie sich unabhängig von einander lesen. Natürlich ist es umso schöner, überraschend alte Bekannte aus Südfrankreich (Schauplatz von "Projekt: Babylon") oder Ägypten (Schauplatz von "Projekt: Sakkara") findet ...

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